Rund um den Hamster

Es gibt verschiedene Hamsterarten. Sie werden nach Größe unterschieden. Es gibt die Großhamster, Mittelhamster und die Zwerghamster. Bei den Großhamstern findet man nur den Feldhamster. Mit Mittelhamstern ist der Goldhamster gemeint und zu den Zwerghamstern gehören der Dsungarische, Roborowski, Campbell und der Chinesische Streifen-Zwerghamster. 


Der Goldhamster

Der Goldhamster ist der bei uns bekannteste und beliebteste Hamster. Er kommt aus dem Norden Syriens. Goldhamster gehören zur Familie der Wühler, deswegen haben sie starke Vorderbeine um zu wühlen, können aber wegen ihrer schlechten Hinterbeine nicht gut klettern. 

 

In der Natur lebt der Hamster auf freiem Feld.  In seiner Heimat wird es tagsüber sehr warm, Nachts kühl es ab und im Winter ist es sehr kalt. Der Goldhamster hat sich diesen Ablauf angepasst: Tagsüber schläft er und Nachts geht er auf Futtersuche. Im Winter fallen die meisten Hamster in den Winterschlaf. Sein Bau hat ungefähr eine Temperatur von 10 Grad. Generell habe Hamster fünf bis sechs Kammern. Eine davon, abseits von den anderen, wird zum urinieren genutzt. In den andren findet man den Schlafraum und die Vorratskammern. Wird es dem Hamster dort auch zu warm, gräbt er sich einfach noch tiefer. Die Höhe des Baus liegt übrigens ca. 30 cm unter der Erde. Goldhamster werden ca.  15-20 cm lang und wiegen ca. 100-120 Gramm.

 

 

Der Dsungarische Zwerghamster

Der Dsungarische Zwerghamster ist der größte unter den kleinsten. Dieser Kurzschwanz-Zwerghamster kommt aus dem Süden Sibierien und wird ca. 11 cm groß. Sie legen wie Goldhamster große Gänge und unterirdische Baue an. Zudem wechselt das Fell im Winter zu Weiß - ein Anzeichen dafür, dass sie keinen Winterschlaf halten und auch im Winter auf Futtersuche gehen. Da reinrassige Dsungaren allerdings sehr farblos sind, wurden sie leider oft mi Campbell-Zwerghamstern gekreuzt. Deswegen sind fast über 85% der deutschen Dsungaren als Heimtier Hybriden. 

 

Dsungaren paaren sich mehr im Sommer, im Winter wurden sie bis jetzt häufig als Einzelgänger gesichtet. Auffällig ist, das auch Dsungaren in der Natur schnell zutraulich werden und auch oft von alleine auf die Hand kommen. 

 

 

Der Campbel Zwerghamster

Der Campbell Zwerghamster kommt vor allen aus der Mongolei, aber auch in Nordchina wurden sie gesichtet. Sie graben keine großen Gänge und Baue an und ernähren sich recht karg von Gräsern und Insekten. 

 

Campbell haben einen sehr ausgeprägten Körperbau. Sie wurden früher leider erst als Unterart von Dsungaren gesehen, eigentlich sind sie aber einen richtige eigene Rasse. Sie werden ca. 10 cm groß, es gibt zahlreiche Fellfarb-Varianten, dies verfärbt sich im Winter auch nicht wirklich. Es wird auch kein Winterschlaf in der Natur gehalten. 

 

 

Der Roborowski Zwerghamster

Er ist der kleinste unter den kleinen. Dieser Zwerg wird nur ca. 6-7 cm groß. Er stammt ursprünglich aus dem Osten Kasachstan. Dort leben sie in Wüsten. Die Robos, so ihr Spitzname sind nicht sehr gut ausgebildet im klettern, dafür rennen sie aber umso mehr. Das ist auch der Grund für die niedrige Lebenserwartung, da die Organe sehr schnell arbeiten müssen.

 

Den Roborowski gibt es nur in seiner Wildfarbe, in Grau-Weiß-Braun. Sie werden leider fast nie zahm und sind fast nur Beobachtungstiere. 

 

 

Hybriden

Früher hielt man Dsungaren und Campbell für eine gleiche Rasse. Dies ist allerdings nicht so. Früher wurden sie aber leider immer wieder gepaart.  In der heutigen Zeit ist dies nicht empfehlenswert, da dann meistens Fehlgeburten entstehen. Es sind wegen des Fehlers leider fast alle Dsungaren oder Campbell in der Heimtierhaltung Hybriden. Da Campbell von Natur aus sehr Diabetes gefährdet sind, sollte man dies auch bei Dsungaren und Hybriden beachten.